Kanton Aargau will Schulleitungspensen erhöhen

Die Kommission für Bildung, Kultur und Sport (BKS) unterstützt den regierungsrätlichen Antrag für eine kantonal durchschnittliche Erhöhung der Schulleitungspensen um zehn Prozent.

Die grossrätliche Bildungskommission hat sich an ihrer Sitzung für die Erhöhung der Schulleitungspensen ausgesprochen und empfiehlt dem Grossen Rat den entsprechenden Verpflichtungskredit für einen jährlich wiederkehrenden Bruttoaufwand von 4,76 Millionen Franken zur Genehmigung. Die Gemeinden beteiligen sich anteilsmässig mit 1,67 Millionen Franken an den Lohnkosten (35 Prozent).

Eine Kommissionsmehrheit beurteilt die geplante Erhöhung der Schulleitungspensen um kantonal durchschnittlich zehn Prozent als korrekt. Mit diesen zehn Prozent wird auf die Anzahl Überstunden reagiert, welche durch die Schulleitenden gemäss einer Arbeitsplatzanalyse aus dem Jahr 2016 durchschnittlich geleistet werden. Einzig der Sockelbeitrag von zehn Stellenprozenten für Kleinstschulen (vormals zwölf Prozent) führt in der Kommission zu kritischen Stimmen. Die Erhöhung der Schulleitungspensen soll per 1. August 2021 erfolgen.

Das neue Modell zur Berechnung der Schulleitungspensen wird positiv beurteilt. Es basiert neu auf der Anzahl der Vollzeitäquivalente einer Schule und nicht mehr auf der Anzahl der Schülerinnen und Schüler.

Klare Trennung der Aufgaben

In der Kommissionssitzung wird gefordert, dass sich Schulleitende ausschliesslich mit Führungsaufgaben auseinandersetzen und administrative Aufgaben abgeben sollen.

Die Botschaft wird voraussichtlich im September 2019 im Grossen Rat beraten.

Quelle: Kanton Aargau

29.6.2019

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