Anschauungsunterricht für Lenzburg aus Kriens

Ein Jahr ist das Stadtbüro Kriens inzwischen in Betrieb. Während intern Auswertungen für Optimierungen laufen, lieferten Stadthaus und Stadtbüro vergangene Woche Anschauungsunterricht für das Projekt «Lenzburg 21».

Die Aargauer Gemeinde Lenzburg steht vor einem Grossprojekt: «Lenzburg 21» - die Verwaltung zieht ins stadteigene «Hühnerwadelhaus», das eben erst noch für die heutige Nutzerin, die KV-Schule, umfassend saniert wurde. Für den Umzug der Verwaltung hat Lenzburg eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die jetzt Erfahrungen anderer Gemeinden mit vergleichbaren Projekten sammeln und den Umzug vorbereiten soll. Auf diesem Weg machten zwei Mitglieder der fünfköpfigen Arbeitsgruppe am 12. Dezember 2019 in Kriens halt. Martin Broghammer (Projektleiter) und Philippe Ehrsam (Teilprojektleiter Betrieb und IT-Architektur) weilten im Krienser Stadthaus. Guido Solari (Stadtschreiber), Barbara Estermann (Abteilungsleiterin Bevölkerungsdienste) und Reto Hunger (Einwohnerkontrolle) gaben den Gästen aus dem Kanton Aargau Einblick in die Konzeption und Umsetzung des Stadthaus-Projektes.

Stadtbüro Kriens

Stadtbüro Kriens

Guido Solari und Reto Hunger (links) und die Lenzburger Delegation mit Martin Broghammer und Philippe Ehrsam (rechts) hören Barbara Estermann aufmerksam zu. Bild ZVG Stadt Kriens

Viele Fragen konnten beantwortet werden

Gespannt verfolgten und dokumentierten die beiden Gäste die gelieferten Informationen zu Stadtbüro, Bürozonen und Arbeitszonen. Dass sie dabei auch erste Erfahrungen nach einem Jahr Betrieb zurücknehmen konnten, machte den Austausch umso wertvoller. Schnell zeigten sich im Gespräch aber auch die Unterschiede. So wird der Schritt in Lenzburg nicht ganz so konsequent sein wie in Kriens, soll doch die Lenzburger Verwaltung zwar auf weniger Standorte konzentriert werden, letztlich aber doch weiterhin auf rund fünf Stück verteilt bleiben. Dies liegt in erster Linie daran, dass der geplante neue Standort ein historisches Gebäude ist, das der weiteren Planung gewisse Grenzen setze. Viele andere Aspekte aber wurden auch von den Aargauer Planern ähnlich in Betracht gezogen, wie sie Kriens bereits umgesetzt hat. Der Planungsprozess soll in Lenzburg denn auch nicht 20 Jahre dauern wie in Kriens beim Zentrumsprojekt. Das Lenzburger Parlament stimmte einen Planungskredit anfangs Dezember zu, bereits 2021 soll der Umzug über die Bühne gehen.

17.12.2019

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